Bed & Breakfast Legden von außen betrachtet.

Legden / Asbeck


Legden / Asbeck ein schöner Ortsteil

Der Ortsteil Asbeck ist von großer kulturhistorischer Relevanz. Mit der Pfarrkirche St.Magareta, dem Torhaus Hunnenporte, das Backhaus vom Heimatverein, dem Ofen- Feuerstättenmuseum oder der alten Wassermühle bietet der kleine Ort Asbeck verschiedene touristische Sehenwürdigkeiten und ist dadurch Anziehungspunkt vieler Ausflügler.
Herzstück in Asbeck ist die romanische Klosteranlage, der Damenstift mit Dormitorium und der Kreuzgangflügel. Das Dormitorium wird auch als Austellungsraum genutzt. Asbeck bietet zudem ein gutes gastronomisches Angebot.

Am Schluß befindet sich noch ein Beitrag zur Stiftsmühle Asbeck.

Stifts und Golddorf

Legden / Asbeck Golddorf 2005

900 Jahre Asbeck

900 Jahre Asbeck

Dorfteich

Dorfteich Asbeck

Dormitorium

Dormitorium

Hunnenporte

Hunnenporte Asbeck

Ritter Bruno

Ritter Bruno von Asbeck

Sägetisch

Sägetisch

Unter den Linden

Gasthof unter den Linden

Tankstelle

Eine der ältesten Tankstelle im Kreis Borken

Der heilige Nepomuk

Der heilige Nepomuk

Wassermühle

Alte Wassermühle

 

Die Stiftsmühle in Asbeck

Der Bach Asbecke, der dem Dorf den Namen gab, war seit dem 12.Jahrhundert die Grenze zwischen der
Grundherrschaft der Herren auf Haus Asbeck und des Augustinerinnenklosters, das später ein adliges
Damenstift wurde. Zu beiden Grundherrschaften gehörten mehrere Wassermühlen, die mehrfach Anlaß
zu Streitigkeiten zwischen Haus Asbeck und dem Stift gaben. Die jetzige Wassermühle im Dorf gehörte
zum Stift. Die Inschrift über dem Türbalken „Anno Domini 1635 Heinr. Scrotmann me fecit“ nennt wohl
das  Jahr des Wiederaufbauers nach Zerstörung des Mühlengebäudes im Dreißigjährigen Krieg. 1805
wurde das Damenstift Asbeck im Zuge der Säkulariation aufgelöst. Das Grundvermögen ging in das
Eigentum des Rhein und Wildgrafen Salm- Horstmar über.

1850 übernahm der Müller Anton Hessling die Mühle.

In der Übergabeverhandlung wird festgestellt:
Die Mühle hat zwei Malgänge, Mühle, Triebwerk und Gänge sind in guter Ordnung und es fehlt an nichts
an Werkzeug und Zubehör. Seit 1911 ist die Familie Eismann Eigentümer der Siftsmühle. Sie nutzte die
Mühle zur Lohnmüllerei und zur Erzeugung von Lichtstrom. Wassermangel und Verschlechterung der
wirtschaftlichen Lage für Kleinmühlen bedingten schon vor etlichen Jahren die Stillsetzung.
In Zusammenarbeit des Mühleneigentümers mit der Gemeindeverwaltung konnte diese maßlich sehr
schöne Bauwerk renoviert werden und erhielt auch ein neues Mühlenrad. Die technische
Inneneinrichtung fehlt.

 

Text Quelle: Alte Mühlen im Münsterland Alois Schwarz und Bernhard Fritsche Aschendorf Verlag.

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