Am Friedhof 3, 48739 Legden

Die Sage vom Holtwicker Ei

Holtwicker Ei
Die Sage vom Holtwicker Ei.

Das Wahrzeichen des Dorfes ist das Holtwicker Ei, ein besonders großer Findling aus der Eiszeit. Heute wissen wir, daß das Holtwicker Ei mit mächtigen Gletschern aus Skandinavien zu uns gekommen ist. Man weiß aus Gesteinsvergleichen und der Zugrichtung der Gletscher sogar, daß es aus der Region Smoland in Südschweden stammt. In älteren Zeiten jedoch war das Holtwicker Ei von vielen Sagen umwogen.
Eine der schönsten Sagen sei hier erzählt:
Als das Christentum ins Münsterland kam und in unserer Gegend die ersten Kirchen gebaut wurden, da packte den Teufel eine ungeheure Wut. Er wusste nichts Besseres zu tun, als Kirchen durch Steinwürfe zu zertrümmern. Es musste aber ein gewaltiger Block sein, wenn er seine Absicht erreichen wollte. Er trug ihn im Rockärmel und stampfte los. Je weiter er ging, desto mehr drückte die Last. Jetzt hinderte ihn auch noch ein alter Eichenwald. Knorrig stemmten sich ihm die Riesenbäume entgegen.
Über sie hinwegzufliegen, hinderte ihn das Gewicht des Steines. Da fluchte er greulich und versuchte, aus der Ferne das Kirchlein zu treffen.
Mit den Worten“Holt wiek, oder ick smiet“ setzte er zum Wurf an. Der Stein flog aber nicht weit. Mit großer Wucht schlug er tief in den Boden ein. Da liegt er nun, und kein Mensch kann ihn herausholen. Zähneknirschend ging der Teufel von dannen, denn er wusste jetzt, daß er gegen da Christentum nichts ausrichten konnte. Der Ort aber, wo der Stein niedergefallen ist, hat den Namen „Holtwick“ erhalten.

Holtwick ist eine Gemeinde im Verbund Rosendahl, mit Darfeld und Osterwick im westlichem Münsterland.

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