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Barenborg


Die Barenborg der Turmhügel im Münsterland

Turmhügel im Münsterland.

Turmhügel Barenborg im Münsterland

Die Barenborg ist einer der besterthaltenen Turmhügel des Münsterlandes. Die annähernd kreisrunde Anlage liegt in einem ausgedehnten Sumpfgelände, unweit der Stelle, wo der Holtwicker Bach in die Dinkel mündet. Sie besteht im wesentlichen aus einem ca. 3m hohen, oben abgeflachten Erdhügel mit ca. 23m Durchmesser, den ein doppeltes heute wieder wasserführendes Gräbensystem (Gräften) mit Zwischenwall umgibt.Die Breite der inneren Gräften beträgt 16m, die äußeren ca. 5-6m. Der Wall ist ca. 10m breit und noch ca. 1m hoch, auf Ihn führt von Nordosten ein beidseitig von der Außengräfte begleiteter Damm.
Die Gesamtanlage des aus der Normandie stammenden Typs „Motte“ (frz= Erdhaufen) hat einen Durchmesser von ca. 100m. Die Barenborg war wohl im Spätmittelalter eine wichtige Festung im Grenzbereich der Münsteraner und Ahauser Landesherren an der früher bedeutenden Handelstraße von Ahaus nach Coesfeld.
Das umliegende Sumpfgelände der Ringwall und das Gräftensystem dann der alleinige Zugang über den Damm und eine damals vorhandene Brücke boten den Verteidigern auf der bebauten Zentralinsel guten Schutz. Zu Beginn des 15.Jahrhundert wurde die Festung allerdings zerstört und aufgegeben. Heute hat das Kulturdenkmal Barenborg eine gleichranige Funktion als Naturdenkmal. Die Natur hat im Laufe der Zeit die Anlage vollständig in Besitz genommen. Als Feuchtbiotop bietet es heute selten gewordenen Pflanzen und Tieren wertvollen Lebensraum. Besucher werden gebeten, Störungen zu vermeiden, die Entnahme von Pflanzen und Tieren ist ausdrücklich verboten.

 

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